So viel ist sicher: Diese Autozeitschriften sind die reinste Schrott-Presse. Der nächste VW Golf, den man in den Heften schon sehen kann: schrottreif. Der künftige 3er von BMW: ein Schrotthaufen. Der Audi A3, vierte Generation: taugt auch nur noch zum Schrott.

Denn was die Blätter zeigen, meist ein oder zwei Jahre bevor die ersten Autos vom Band laufen, sind Vorserienfahrzeuge. Versuchsautos, auf Hochglanz poliert, im neuen Blechkleid, damit die Leser sehen, auf welche Autoträume es sich zu warten lohnt. Technisch aber fahren die Foto-Modelle noch weit hinter dem her, was einmal aus der Fabrik rollen wird.

Solche Autos haben ein kurzes Leben. Sie sind dünn ausgestattet, gespickt mit Fehlern, manche, die sogar gefährlich werden könnten. Kein Kunde soll so etwas in die Hand bekommen. Und deshalb landen diese und andere Frühversionen da, wo sie hingehören: in der Schrottpresse.

So versprechen das zumindest die Autobauer. Was vor der Serienreife im Werk zusammengedengelt wurde, geht normalerweise

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 50/2018.
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