Natürlich gibt es Eltern, die auch darüber noch klagen. Die wollen, dass ihre Kinder "was Vernünftiges" lesen, "was Lehrreiches" oder irgendwie "literarisch Anspruchsvolles". Tja. Wollen aber viele Kinder eben nicht. Oder sie haben einen anderen Begriff davon, was vernünftig, anspruchsvoll und lehrreich ist. "WarriorCats" zum Beispiel. Die pelzigen Clankrieger aus dem Wald.

Das ist doch mal eine verrückte Erfolgsgeschichte aus der notorisch klagenden Welt des Buchhandels: Seitdem vor zehn Jahren der erste Band der Serie unter dem Titel "In die Wildnis" in Deutschland erschienen ist, wurden hierzulande fünf Millionen Bände der inzwischen 33 Folgen umfassenden Katzenserie verkauft. In der ganzen Welt sind es mehr als 30 Millionen Exemplare in 36 Sprachen. Es ist einer der größten Bucherfolge seit "Harry Potter". Und gelesen werden die Abenteuer vor allem von 10- bis 14-Jährigen. Nehmt das, Untergangsfreunde!

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2018.
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