Martin Schmitz steht auf einer kleinen Verkehrsinsel. Hinter ihm rauschen auf vier Spuren Autos in die City und heraus, vor ihm zweigt eine Seitenstraße von der großen Achse ab. Über einen Zebrastreifen könnte er sie jetzt überqueren.

Aber Schmitz bleibt stehen, was viele Autofahrer aus dem Konzept bringt. Geht er, oder geht er nicht? Können sie weiterfahren, oder wird der Herr mit dem wehenden Weißhaar just dann auf die Straße treten? Sie bremsen, zögern, geben wieder Gas. Dass jemand am Bordstein herumsteht und redet, mitten im Mittwochnachmittagsverkehr, passt nicht ins Bild; dieser Fußgänger irritiert.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 24/2018.
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