Es gibt Krankheiten, auf die selbst Hypochonder nicht kommen – und die können sich bekanntlich alle möglichen und unmöglichen Leiden einbilden. Es gibt Krankheiten, die sich so leise anschleichen, dass selbst geschulte Ärzte sie übersehen, Krankheiten, deren Symptome bloß wie Zipperlein wirken.

Wer sorgt sich groß, wenn die Beine schwer werden beim Spazierengehen? Wenn es dabei im Oberschenkel oder an der Wade zieht? Wenn die Beinbehaarung nicht mehr üppig sprießt, die Fußnägel nur noch langsam wachsen? Kleine Wunden am Schienbein langsamer heilen als früher? Kaum jemand geht deswegen gleich zum Arzt.

Sollte man aber.

Denn diese scheinbar harmlosen Symptome können Anzeichen eines höchst gefährlichen Leidens sein, der sogenannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Ihm zugrunde liegt ein allmähliches Verengen der Blutgefäße, meist durch arteriosklerotische Veränderungen. Was beim Herzen zu Angina Pectoris führt, hat in Armen und Beinen eine chronische Minderdurchblutung zur Folge.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 2/2019.
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