Am Tag fünf nach Veröffentlichung des bösen Buchs über das dysfunktionale Weiße Haus steigt Mark Lilla in einen Zug Richtung Washington. Er soll dort bei einer Podiumsdiskussion der Hoover Institution, eines Thinktanks, mal wieder erklären, warum die Katastrophe Trump auch die Katastrophe der Demokraten ist.

Die Demokraten haben es ja nicht nur nicht geschafft, eine Partei, die mit einem Clown als Kandidaten angetreten ist, zu stoppen. Ihnen ist es nach einem Jahr Trump ebenso wenig gelungen, eine wirkungsvolle Opposition gegen den Präsidenten zu organisieren. Man hofft irgendwie auf Robert Mueller, den Russland-Sonderermittler; man hofft auf Gloria Allred, die Frauenanwältin, die den Präsidenten wegen sexueller Belästigung vor Gericht bringen will; man hofft auf die Ultrarechten der Alt-Right-Bewegung, dass sie den Trumpismus vielleicht doch noch zum Implodieren bringen. Nur ist das alles kein politisches Programm.

Nun schien sich vergangene Woche aus dem Nichts wieder die Chance zu ergeben,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 3/2018.
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