SPIEGEL: Frau Heinevetter, bis vor Kurzem war der letzte öffentliche Raum, in dem man in Berlin vor Kunst sicher war, das Schwimmbad. Sie haben das geändert. Warum?

Heinevetter: Es ist ja nur der Kiosk. Der Großteil der Kunst findet in und rund um die Pommesbude im Humboldthain statt. Ich finde die Idee von Kunst im Schwimmbad spannend, weil dadurch auch Leute in Kontakt mit Kunst kommen, die normalerweise samstags nicht durch Galerien laufen oder sonntags ins Museum gehen. Im Schwimmbad, gerade hier im Wedding, verbringen Besucher mit sehr unterschiedlichem Hintergrund ihre Zeit. Im Humboldthain können die Besucher schwimmen, sich aber auch eine Ausstellung, Performance und ein Screening anschauen.

SPIEGEL: Darf ein Schwimmbad nicht einfach ein Ort fürs Schwimmen, Rumliegen und Pommes-Essen sein?

Heinevetter: Das ist das Sommerbad ja nach wie vor. Die Badegäste kriegen von der Kunst nichts mit, wenn sie nicht wollen. Wir haben zum Beispiel am Pommes-Ausgabeschalter vier Marmortafeln von Nigin

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 26/2018.
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