Am Freitag vergangener Woche schien die Autowelt wieder in Ordnung. Politik und Konzernchefs feierten einträchtig in Stuttgart den 70. Geburtstag des Sportwagenherstellers Porsche. "Wir sind nicht nur ein Land der Dichter und Denker", reimte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, "sondern auch eins hinter dem Lenker." Die Dieselaffäre erwähnte der Grüne nur am Rande.

Doch innerhalb von nur drei Tagen kehrte der Skandal mit voller Wucht zurück. Am Montag durchsuchte die Staatsanwaltschaft München das Privathaus von Audi-Chef Rupert Stadler. Er gilt jetzt offiziell als Beschuldigter, der Vorwurf lautet auf Betrug und Falschbeurkundung.

Am selben Tag, wenige Stunden später, musste Daimler-Chef Dieter Zetsche im Bundesverkehrsministerium vorsprechen. Es ging um unzulässige Abschalteinrichtungen, verbaut in Hunderttausenden Mercedes-Fahrzeugen. Minister Andreas Scheuer (CSU) sagte, er werde "unverzüglich einen amtlichen Rückruf anordnen".

Am Mittwoch folgte der nächste Schlag:

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 25/2018.
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