Der Skandal um die Echo-Verleihung an die Gangsta-Rapper Farid Bang und Kollegah im April machte nicht nur deutlich, dass Antisemitismus in manchen Kreisen wieder salonfähig ist; er warf auch ein Licht auf längst überholt geglaubte Rollenklischees.

Die männlichen Musiker des Rapmusik-Genres geben sich oftmals ein Image, das auf Überlegenheit, Gewaltbereitschaft, Härte, Macht basiert und posieren mit Statussymbolen wie teurer Kleidung, Autos, Schmuck. Es scheine eine Retrobewegung, eine Rückkehr zu Männerbildern zu geben, die schon überwunden schienen, konstatierte der Psychologe Eduard Waidhofer jüngst in einem Interview. Die alten Rollenbilder seien offenbar noch immer in den Köpfen.

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