An einem Juniabend bemerkt die junge Mutter ein leises Raspeln in der Küche, es scheint direkt aus der Außenwand zu kommen. Vor den suchenden Augen der Frau vollzieht sich Gespenstisches: Aus dem Fensterrahmen schält sich ein Insekt mit schwarz-gelben Streifen.

Die Hamburgerin konsultiert Google. Die Wespe, lernt sie, ist wohl nicht allein. Im Fensterrahmen bildet sich schlimmstenfalls ein Wespenstaat, man solle sich ans Amt wenden. Gehörten die Insekten zu einer geschützten Art, müsste Familie S. sie als neue Mitbewohner womöglich ertragen – ein Nest aus dem Hohlraum umzusiedeln gefährde die Tiere.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2018.
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