Aus dem politischen Leben von Alexander Gauland gab es zuletzt zwei Ereignisse zu vermelden.

Am Dienstag, den 29. Mai um 19.10 Uhr badet Gauland im Potsdamer Heiligen See, als ein Unbekannter seine Kleidung stiehlt.

Am Samstag, den 2. Juni gegen Mittag sagt Gauland in einer Rede vor der Parteijugend Junge Alternative, "Hitler und die Nazis" seien "nur ein Vogelschiss in über tausend Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte". Der Satz löst einen Aufschrei aus, sogar der Bundespräsident warnt davor, die NS-Diktatur zu bagatellisieren.

Zwei Gauland-Nachrichten, beide negativ, aber nur eine hat einschneidende Folgen für den AfD-Chef: Er kann nun nicht mehr sorglos seine Lieblingsbadestelle besuchen. Der "Vogelschiss" dagegen wird ihm kaum schaden, jedenfalls in den Kreisen, die ihm wichtig sind: Partei, Fraktion und Wählerschaft.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 24/2018.
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