Was für eine Idylle! Viel hatte Hermann Fürst von Pückler-Muskau auf seinen Europareisen schon gesehen. Doch in das Ruhrgebiet verliebte sich der adelige Schriftsteller sofort. Berauscht schrieb er 1826, diese Gegend sei "gemacht" für alle, die sich "vom Getümmel des Lebens in heitere Einsamkeit" zurückziehen wollten.

"Nicht sattsehen konnte ich mich an der saftig frischen Vegetation, den prachtvollen Eich- und Buchen-Wäldern ... Jedes Dorf umgibt ein Hain schön belaubter Bäume, und nichts übertrifft die Üppigkeit der Wiesen, durch welche sich die Ruhr in den seltsamsten Krümmungen schlängelt." Ja, hier könne man auf angenehme Weise sterben.

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