Roberto Azevêdo, Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), genießt den Moment. Draußen, vor dem klassizistischen Centre William Rappard, dem Hauptsitz der WTO, glitzert der Genfer See in der Frühlingssonne, und drinnen hat Azevêdo an diesem Morgen ein Heimspiel. Er eröffnet das Symposium über Naturkatastrophen und Handel. Ein Routinetermin.

Azevêdo kommt zehn Minuten zu spät in den Konferenzsaal, schüttelt Hände, wechselt ein paar Worte mit Kollegen. Wohlwollen schlägt ihm von allen Seiten entgegen. Das ist selten in diesen für die Hüter des freien Welthandels so turbulenten Zeiten.

Dann spricht der Generaldirektor darüber, wie freier Handel Ländern helfen könne, mit Erdbeben oder Hurrikanen fertigzuwerden. Er referiert ein paar Beispiele, plädiert für ein stärkeres Engagement der WTO und endet mit einer Art Klausel zum Haftungsausschluss: "Wie immer liegt es bei unseren Mitgliedern, wie wir genau vorgehen."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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