Was eigentlich soll das sein: der Kapitalismus? Ständig taucht das Wort in den Debatten auf, in den Talkshows. Die Diskussionen darüber füllen Bibliotheken. Und doch scheint das Wort ständig etwas anderes zu bedeuten.

Von Karl Marx bis zu G 20, vom TTIP-Protest bis zum Grundsatzprogramm der SPD, jeder benutzt es, jeder führt es im Munde – und dabei wird es uneindeutig und verwaschen, es franst aus. Eigentlich erklärt es nichts mehr.

Und doch, merkwürdigerweise, bleibt das Wort gefühls- und ressentimentbeladen wie kaum ein anderes.

Schon bei der Frage, wann der Kapitalismus als historische Epoche begonnen hat, wird es schwammig. Mit der Erfindung des Geldes, des Marktes oder des Bankwesens? Und ist jede Wirtschaftsform, die am Privateigentum festhält, schon Kapitalismus?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 19/2018.
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