Krebs – das ist so ziemlich das Schlimmste, was bei einer Gentherapie passieren kann. Denn das Ziel einer solchen Behandlung ist es, die Krankheit eines Patienten zu kurieren, indem man defekte Gene in seinen Zellen repariert. Entsteht dabei Krebs, dann bedeutet dies, dass der Eingriff das fein austarierte Regelwerk in der Zelle aus dem Lot gebracht hat.

Krebs – das war auch die Nachricht, die in der vergangenen Woche die Crispr-Gemeinde in Aufregung versetzte. "Crispr" ist die Bezeichnung für die derzeit von den Forschern favorisierte Methode der Gentherapie. Sie ist einfacher, präziser und billiger als alle frühere Verfahren; und auch die Krebsgefahr galt bisher als gering. Nun aber meldeten gleich zwei Forschergruppen unabhängig voneinander, dass eine Crispr-Therapie womöglich zu Krebs führen könnte.

Ein Team in Schweden hatte im Labor menschliche Netzhautzellen mit der Crispr-Methode verändert; Forscher des Schweizer Pharmakonzerns Novartis hatten Stammzellen manipuliert. Beide teilten nun

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FOTO: Laguna Design / Getty Images

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