Es beginnt schleichend, und schleichend dringt es ins Bewusstsein. Da war doch letztes Mal noch kein Logistikzentrum, zwischen diesen Kuhweiden ein Stück hinter Hannover an der A 7? Dieser Möbelmarkt am Autobahndreieck, war der letzten Sommer schon da? Die Tankstellenlandschaft mit Lastwagenrastplatz, das Neubaugebiet mit drei Dutzend gleich weißen Häusern, hat man das alles bisher übersehen?

Es geschieht in der norddeutschen Tiefebene, im Westen an der A 52, in Oberbayern mit Blick auf die Berge. Wer anfängt, darauf zu achten, sieht plötzlich überall solche Schilder, die auf Ackerböden »30 Hektar Zukunft« versprechen oder finden: »Hier könnten 55 Hektar Logistik entstehen«. Und eigentlich, denkt man im Vorbeifahren, fehlt nur noch ein Schild, auf dem steht: »Hier betoniert die Firma Sowieso im Auftrag der Bundesrepublik den Rest derselben zu.«

Es gibt ein Wort dafür: »Flächenfraß«, und es steht in interessantem Spannungsverhältnis zu einem anderen Wort, das zur Zeit die Diskussionen prägt:

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 18/2018.
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