Julian Kawohl, 39, ist Professor für Strategisches Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Er hat in der Vergangenheit unter anderem Analysen zur Digitalkompetenz von Dax-Vorständen durchgeführt, zur Digitalisierung in der Fußball-Bundesliga oder über erfolgreiche Strategien auf Instagram.

SPIEGEL: Sie haben untersucht, wie erfinderisch deutsche Unternehmen in die Zukunft gehen. Wie ist die Lage?

Julian Kawohl: Wir waren überrascht davon, wie ungleich verteilt die Innovationsaktivitäten sind. Wir haben die wichtigsten 1000 deutschen Unternehmen analysiert und festgestellt: Nur 4,5 Prozent dieser Unternehmen sind extrem rührig mit vier oder mehr Innovationsprogrammen. Gleichzeitig ließen sich bei 60 Prozent der Unternehmen gar keine Innovationsaktivitäten identifizieren. 60 Prozent! Das ist eine imposante Schieflage.

SPIEGEL: Wie ist das zu erklären?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 3/2019.
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