Am Pfingstsonntag waren Aktivisten in ein Haus in Neukölln eingezogen, das der Stadt gehört. Stunden später stand die Polizei vor der Tür, um die Besetzer wieder auf die Straße zu komplimentieren.

Die Grünen und die Linken finden, dass Hausbesetzungen ein legitimes Mittel seien, um gegen Leerstand und Mietwahnsinn zu protestieren. Es sei gut, dass nun "Zeichen gesetzt werden", erklärte der grüne Baustadtrat Florian Schmidt. Die SPD in Berlin findet das eher nicht und wundert sich, dass Grüne und Linke auf Opposition machen, obwohl sie Teil der Regierungskoalition sind. Dafür und gleichzeitig dagegen zu sein, ist eine Kunst, die man bei den Grünen meisterlich beherrscht: Das haben sie bei der SPD bis heute nicht verstanden.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 23/2018.
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