Wer befürchtet, dass die Welt untergeht, kann offenbar nicht früh genug hochrüsten. Schon heute bereiten sich manche "Prepper" auf das Jahr 2036 vor. Dann könnte, wie sie glauben, der Asteroid Apophis die Erde treffen.

So abwegig diese Sorge auch sein mag, Prepper rechnen immer mit dem Schlimmsten. Ihre Bezeichnung leitet sich vom englischen "to be prepared" ab: vorbereitet sein. Um für den Zusammenbruch der Zivilisation allzeit bereit zu sein, legen sie Vorratslager mit Trinkwasser, Treibstoff und Lebensmitteln an und verstecken zwischen den gestapelten Raviolibüchsen bisweilen auch Gewehre.

Sind Prepper nur absonderlich oder auch gefährlich? Auf Bitten der Innenminister von Bund und Ländern haben sich die Sicherheitsbehörden das Phänomen jetzt genauer angeschaut. Von der Mehrheit der Szeneangehörigen gehe keine Gefahr aus, heißt es in einem vertraulichen Lagebild des Bundeskriminalamts und des Verfassungsschutzes. Gleichwohl scheinen sich die Fälle zu häufen, in denen Rechtsextreme und

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
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