Dienstag dieser Woche, 11.30 Uhr im Bundestag: Die Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen sitzen in der "Großen Niere" beieinander, einem Sitzungssaal im Jakob-Kaiser-Haus. Es geht um die Tagesordnung für die Plenarwoche, reine Routine eigentlich. Plötzlich meldet sich der Kollege von der Union zu Wort, Michael Grosse-Brömer.

Ob man am Freitag noch etwas dazwischenschieben könne, fragt er. Es gebe da diesen Gesetzentwurf zur Parteienfinanzierung, den die Koalition erarbeitet habe, um die Parteienfinanzierung neu zu regeln. Den würde man gern einbringen.

"Welchen Gesetzentwurf?", fragt Britta Haßelmann, die Fraktionsmanagerin der Grünen. "Den kenn ich überhaupt nicht."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 24/2018.
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