Die Sicherheit Deutschlands wird nicht nur am Hindukusch verteidigt, sondern auch in einer Werkshalle im beschaulichen St. Wendel im Saarland.

An einem Frühsommertag schraubt Sascha Müller einen sandfarbenen Transportpanzer "Boxer" auseinander. Müller, 47, arbeitet für die HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH, eine Tochterfirma des Verteidigungsministeriums. Gemeinsam mit seinen Kollegen sorgt er dafür, dass sich die Soldaten bei den Auslandseinsätzen in Afghanistan oder Mali auf ihr Kriegsgerät verlassen können.

"Es ist jeden Tag eine neue Herausforderung", sagt Müller, der seinen Job seit 31 Jahren macht. Die Technik in den Panzern wird immer komplexer. Der "Boxer", den Müller an diesem Tag kontrolliert, ist voller Elektronik, damit die Soldaten unterwegs auf Satellitendaten und Lagebilder zugreifen können. Nur wenige Experten kennen sich damit aus.

Trotzdem will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf das Fachwissen verzichten. Die CDU-Politikerin hat entschieden, die Panzerwerkstätten

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 26/2018.
FOTOS: BERND SETTNIK / PICTURE ALLIANCE / DPA, HANS CHRISTIAN PLAMBECK / LAIF, THOMAS WIECK / DER SPIEGEL

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