Mitte Mai, einen Tag nach der Premiere des neuen Kinofilms über Papst Franziskus, bekam der SPIEGEL eine kurze Nachricht aus dem Vatikan. Ein Emoji. Monsignore Dario Edoardo Viganò, bis vor Kurzem Präfekt der Kommunikationsabteilung des Vatikan und noch immer einer der engsten Mitarbeiter von Franziskus, schickte per iPhone das Symbol für Daumen rauf, ein Fingerzeig Richtung Himmel. Wohin auch sonst?

Von Kommunikation verstehen sie etwas im Vatikan, schon immer. Ein Papst, der sogar vor Mordanschlägen nicht zurückschreckte, ließ im Jahr 1612 seinen Namen in riesigen Lettern in die Fassade des Petersdoms meißeln, "Paul V. Borghese, Pontifex maximus", eine Botschaft der Macht in Marmor, bis heute. 2018 lässt der aktuelle Amtsinhaber seine Botschaft als Kinofilm verbreiten, mit freundlicher Unterstützung eines berühmten deutschen Regisseurs: Wim Wenders' Dokumentation "Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes" soll Millionen Zuschauer in aller Welt erreichen, Christen, Atheisten, Neugierige.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 21/2018.
FOTOS: FRANCK ROBICHON / EPA-EFE / REX, dpa

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