Die Landeshauptstadt Stuttgart ist so etwas wie der Brennpunkt der Diesel-Krise. Sie ist Deutschlands heimliche Autohauptstadt, mit dem Zulieferer Bosch und den beiden großen Herstellern Daimler und Porsche. Die wiederum sind noch bis in jüngste Zeit aufgefallen mit Abgasmanipulationen und Rückrufen zehntausender Autos. Die Verantwortlichen dieses Umweltskandals bekommen die Auswirkungen ihres Handelns aber auch unmittelbar zu spüren. Denn nirgends ist die Konzentration an giftigen Stickoxiden höher als in Stuttgart am Neckartor.

Und über allem steht ein Ministerpräsident, der Grüner ist, und in dieser Eigenschaft einen ständigen Spagat bewältigen muss, dem aber die Diesel-Fahrer genauso im Nacken sitzen wie die Autobosse mit ihren zehntausenden Beschäftigten. Keine einfache Lage, in der sich Winfried Kretschmann befindet. Zumal das Bundesverwaltungsgericht der Schwabenmetropole im Frühjahr ermöglicht hat, Fahrverbote zu verhängen.

Am Freitag versuchte der grüne Landesvater einen Befreiungsschlag.

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