Italiens Populisten liebäugeln mit dem Ausstieg aus der Eurozone. Zugleich wollen die rechte Lega und die Sammlungsbewegung Cinque Stelle (Fünf Sterne) gewaltige Ausgabenprogramme auflegen und Steuern senken. Die Nervosität in Brüssel, Paris und Berlin ist enorm, an den Finanzmärkten steigt die Risikoprämie für Italiens Staatsschulden. Den Wirtschaftshistoriker Harold James erinnert die fragile Lage in Europa und der Aufstieg der Populisten an den Beginn des 20. Jahrhunderts, als die damalige Globalisierungseuphorie umschlug in Nationalismus und Militarismus. Der Brite lehrt in Princeton und ist derzeit Gastdozent für Finanzgeschichte am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt. Der 62-Jährige gilt als exzellenter Kenner der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

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