Die Inszenierung war ähnlich wie bei Emmanuel Macrons großer Europa-Rede an der Pariser Universität Sorbonne: Umringt von ausgewähltem Publikum, legte Außenminister Heiko Maas in dieser Woche dar, welche Lehren Europa aus der Politik von US-Präsident Donald Trump ziehen sollte. Maas verlangte einen "radikalen Schulterschluss" mit Frankreich. "Es darf gerade auch wegen der Unsicherheit im transatlantischen Verhältnis nicht den Hauch eines Zweifels geben, dass wir gerade jetzt Hand in Hand arbeiten", sagte er im Berliner Postbahnhof.

Ob er etwas genauer sagen könne, was Deutschland und Frankreich in den kommenden Wochen vorschlagen würden, wollte ein junger Zuhörer in der anschließenden Fragerunde wissen. Er könne das, antwortete Maas, "noch nicht abschließend beantworten, weil wir in vielen Punkten im Moment noch sehr intensiv am Diskutieren sind".

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 25/2018.
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