Wenn es um sein Lieblingsthema "Welthandel" geht, dann entwickelt sich US-Präsident Donald Trump zum Experten in angewandter Bewusstseinsspaltung. Am vergangenen Wochenende beim G-7-Gipfel in Kanada brachte er es fertig, seine Strafzölle auf Stahl und Aluminium zu verteidigen, im nächsten Atemzug aber vorzuschlagen, zwischen den G-7-Ländern, also den USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Italien, Frankreich und Deutschland, alle Zollschranken fallen zu lassen.

Nicht, dass der Vorstoß ernst zu nehmen wäre. Trump ist bekennender Protektionist, Anhängern des Freihandels wirft er vor, Amerika der Ausplünderung preiszugeben. Dennoch ist Trumps Volte eine Überlegung wert. Kann es eine Welt ohne Zölle geben?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 25/2018.
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