SPIEGEL: Herr Azevêdo, die WTO steckt in einer Existenzkrise. Was ist schiefgelaufen?

Azevêdo: Der Welthandel steckt zweifellos in einer Krise. Die jüngsten Zollerhöhungen haben die Märkte nervös gemacht, Investitionen und Produktionsentscheidungen beeinträchtigt und zu einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen den Staaten geführt. Doch genau für solche Momente ist die WTO geschaffen worden. Wir haben schon oft verhindert, dass Handelsstreitigkeiten eskalieren, und wir arbeiten heute wieder daran. Ich bin in ständigem Kontakt mit den Schlüsselspielern und dränge sie zur Mäßigung. Unsere Mitglieder diskutieren ihre Probleme in WTO-Gremien und bringen ihre Sorgen in das Streitbeilegungssystem der WTO ein. Aber auch wenn wir einige der heutigen Schwierigkeiten schon früher hatten, fühlt es sich diesmal anders an.

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