Erst vor ein paar Tagen ist Stoltenberg, 59, im neuen Nato-Hauptquartier im Brüsseler Nordosten eingezogen. Der Bau ähnelt einem Großflughafen und kostete mehr als eine Milliarde Euro. Er beherbergt mehr als 4000 Mitarbeiter und Diplomaten der 29 Nato-Mitgliedsländer. In seinem Büro im zweiten Stock empfängt Hausherr Stoltenberg den SPIEGEL zum ersten Interview im neuen Gebäude.

SPIEGEL: Herr Stoltenberg, Sie waren kürzlich zu Besuch bei US-Präsident Donald Trump. Sind die USA noch ein verlässlicher Verbündeter?

Stoltenberg: Die USA stehen zur Nato und ihrer Verpflichtung, Europa zu schützen. Präsident Trump hat in Washington bekräftigt, dass die USA zur Beistandspflicht des Artikels 5 stehen. Die USA schicken mehr Soldaten nach Europa, sie lagern mehr Material in Osteuropa ein, geben mehr Geld aus. Diese Aktionen sagen mehr als tausend Worte.

SPIEGEL: Andere Aktionen vermitteln einen ganz anderen Eindruck. Die USA ziehen sich aus dem Iran-Abkommen zurück und brechen damit, ohne mit der Wimper

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 23/2018.
FOTOS: EZEQUIEL SCAGNETTI / DER SPIEGEL, Theron J. Godbold / U.S. Navy / SIPA USA / DDP IMAGES, EZEQUIEL SCAGNETTI / Der Spiegel

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