Paris - In Frankreich sind acht neue Fälle von Rinderwahnsinn festgestellt worden. Es handele sich um Milchkühe, die zwischen fünf und sieben Jahre alt seien, bestätigte das Landwirtschaftsministerium in Paris. Die Tiere stammten aus Herden in der Bretagne, in West- und Südwestfrankreich sowie aus dem Südosten des Landes. Nach den geltenden Bestimmungen muss bei der Entdeckung eines kranken Tieres die gesamte Herde getötet werden.
Damit wurden seit Jahresbeginn in Frankreich 153 Fälle von Rinderwahnsinn entdeckt. Seit dem Auftreten der Rinderseuche in Frankreich im Jahr 1991 wurden 232 Fälle gezählt. Die größten Rinderherden leben in Westfrankreich und in der Bretagne.
Vor Ausbruch der BSE-Krise wurden in Frankreich bis zu 50.000 zweieinhalb Jahre alte und ältere Rinder pro Woche geschlachtet. Diese Zahl ist auf Grund der Furcht der Verbraucher vor BSE-infiziertem Fleisch stark zurückgegangen.
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