Washington - Bei der Niederschlagung des Aufstands gefangener Taliban-Kämpfer bei Masar-i-Scharif durch US-Kampfflugzeuge sind laut Pentagon fünf amerikanische Soldaten schwer verletzt worden. In einer Erklärung der Verteidigungsministeriums hieß es am Montag, die Verletzten sollten zur Luftwaffenbasis Ramstein geflogen werden.
Augenzeugen berichteten, bei den Kämpfen in der Zitadelle sei ein weiterer US-Soldat getötet worden. Nach Angaben der Nordallianz sollen bei dem Aufstand auch Hunderte gefangene ausländische Taliban-Kämpfer umgekommen sein.
Der britische Verteidigungsminister Geoff Hoon bestätigte unterdessen, dass vier britische Soldaten in Afghanistan bei gemeinsamen Operationen mit US-Truppen verletzt wurden. Alle Verletzten seien zur Behandlung nach Großbritannien gebracht worden, sagte Hoon dem Sender BBC. Ein Soldat sei in kritischem Zustand gewesen, befinde sich aber mittlerweile außer Lebensgefahr.
Die Zeitung "The Times" berichtete, die Soldaten seien Angehörige der Eliteeinheit SAS und bei einem Gefecht nahe Kandahar verletzt worden. Laut Hoon sind derzeit britische Marineinfanteristen auf dem Flughafen Bagram bei Kabul stationiert.
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