Dschalalabad - Milizenführer Hazrat Ali sagte der afghanischen Nachrichtenagentur AIP am Mittwoch, rund 2000 Kämpfer seien vorgerückt.
US-Militärs gehen davon aus, dass sich in den riesigen Höhlen und Tunnelanlagen auch Terroristenchef Osama Bin Laden verstecken könnte. US-Kampflugzeuge flogen auch am Mittwoch weiter Einsätze auf Tora Bora und die Taliban-Hochburg Kandahar im Süden Afghanistans, berichtete die Agentur weiter.
Getötete al-Qaida-Mitglieder
Bei US-Luftangriffen im Gebiet um das mutmaßliche Versteck Osama Bin Ladens im Osten Afghanistans wurden derweil nach Angaben der Nordallianz zwölf Gefolgsleute des Moslem-Terroristen getötet. Der Nordallianz-Kommandeur Hasrat Ali in Dschalalabad sagte am Dienstag, die Getöteten hätten Bin Ladens Organisation al-Qaida angehört. Sie seien in den vergangenen beiden Tagen bei Luftangriffen der USA auf das Gebiet Tora Bora umgekommen.
Hasrat konnte indes nicht bestätigten, dass der enge Vertraute Bin Ladens, Aiman Sauahri, verwundet oder getötet worden sei. Allerdings hätten sich der Ägypter und Bin Laden zum Zeitpunkt der Angriffe in Tora Bora aufgehalten, sagte Ali. Woher er dies erfahren haben will, sagte der Nordallianz-Kommandeur nicht. Die Bombardements der USA in der Region seien sehr heftig. Seit Sonntag seien bei den Angriffen in der Region auch insgesamt 58 Zivilisten ums Leben gekommen, berichtete Ali. Bei Kandahar seien schwere Kämpfe um den Flughafen ausgebrochen. Afghanische Oppositions-Einheiten und Taliban-Kämpfer lieferten sich Gefechte um die Kontrolle des Flugfeldes.
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