Washington - Die Behörde solle aus einem bislang vorläufigen Informationszentrum hervorgehen, das im Rahmen des von den USA ausgerufenen Kampfs gegen den internationalen Terrorismus ins Leben gerufen wurde. Das berichtet die "Washington Post" am Dienstag unter Berufung auf US-Regierungskreise. Das "Büro für globale Kommunikation" werde auch die außenpolitische Botschaft der US-Regierung koordinieren, ohne dabei allerdings in Konkurrenz zum Außenministerium zu treten.
Aufgabe des US-Außenministeriums sei es demnach, die US-Perspektiven im Ausland darzustellen, hieß es in dem Bericht. Die neue Behörde werde lediglich "thematische und strategische Werte" ergänzen. Die Behörde gehe auf eine Idee der Bush-Beraterin Karen Hughes zurück und werde vermutlich bis zum Herbst voll arbeitsfähig sein. Die US-Regierung verspreche sich mehr Einfluss auf das Bild, das sie im Ausland von den USA vermitteln wolle.
Nach dem Beginn ihrer Offensive in Afghanistan hatten die USA das "Informationszentrum der Koalition" mit Außenstellen in London und der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingerichtet. Ziel war es, das militärische Vorgehen der Allianz gegen den Terrorismus mit gezielten Informationen zu unterstützen.
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