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03.11.2002
 

Irak-Konflikt

Saudi-Arabien will USA Nutzung von Militärbasen verbieten

Saudi-Arabien will den USA im Falle eines Irak-Kriegs die Nutzung seiner Militärstützpunkte verbieten - und zwar auch dann, wenn die Vereinten Nationen den Angriff zuvor abgesegnet haben.

Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien: US-Streitkräfte müssen draußen bleiben
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AP

Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien: US-Streitkräfte müssen draußen bleiben

Dubai - Der saudi-arabische Außenminister Saud al-Feisal sagte am Sonntag dem US-Fernsehsender CNN, sein Land werde zwar mit dem Uno-Sicherheitsrat zusammenarbeiten. Eine Beteiligung an einem Krieg gegen den Irak oder die Nutzung von Einrichtungen sei jedoch "eine andere Sache". Bisher hatte Saudi-Arabien die Nutzung seiner Stützpunkte nur für den Fall eines amerikanischen Alleingangs gegen den Irak ausgeschlossen.

Saudi-Arabien, das als wichtigster Verbündeter der USA in der Golfregion gilt, strebt laut al-Feisal eine politische Lösung des Konflikts an. Die irakische Regierung habe deutlich gemacht, dass sie sich an die Uno-Resolutionen halten wolle.

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Die USA reagierten zurückhaltend auf die Äußerungen al-Feisals. Die Beraterin von Vize-Präsident Dick Cheney, Mary Matalin, sagte gegenüber CNN, die USA hätten viele andere Verbündete, auf die sie sich verlassen könnten. US-Präsidialamtssprecher Ari Fleischer gab keinen Kommentar ab. In Saudi-Arabien sind 5000 US-Soldaten stationiert. Das Land war Aufmarschgebiet für den Golfkrieg 1991, bei dem das irakische Militär aus Kuweit vertrieben wurde.

Nach der Ankündigung der saudi-arabischen Regierung, den USA im Falle eines Alleingangs gegen den Irak den Zugang zur hochmodernen Prinz-Sultan-Luftwaffenbasis zu verwehren, hat das US-Militär den Luftwaffenstützpunkt al-Udeid in Katar mit Millionenaufwand modernisiert und seine dortige Präsenz massiv verstärkt. Kurz darauf stellte allerdings auch die Regierung Katars klar, dass ihr Staat als Aufmarschgebiet für amerikanische Truppen in einem zweiten Golfkrieg nicht in Frage komme.

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