Bagdad - TV-Sender zeigten Bilder von Sicherheitskräften, die mit Booten im Tigris nahe der al-Tahir-Brücke nach den Männern suchten, sowie Hunderten von Zivilisten, die am Ufer auf und ab liefen. Die Suche nach den Piloten, die angeblich beim jüngsten Luftangriff über der Stadt abgeschossen wurden, blieb zunächst ohne Ergebnis.
Dann dementierte der Irak hat nach mehreren widersprüchlichen Angaben die Gefangennahme eines alliierten Piloten, die zuvor der arabische Fernsehsender al-Dschasira gemeldet hatte.
An der stundenlangen Suche nach den Piloten hatten Hunderte von Freiwilligen, Soldaten und Sicherheitskräften teilgenommen. Wie bei einer Treibjagd durchkämmten sie das dicht bewachsene Ufer des Tigris im Stadtzentrum. Soldaten schossen immer wieder Salven in das Schilf und ins Wasser. Auf dem Fluss waren mehrere Schlauch- und Patrouillenboote unterwegs. Immer wieder zündeten Sicherheitskräfte das Schilf an.
Die zum Informationsministerium führende Brücke und das Ufer waren von Tausenden von Schaulustigen bevölkert. Fernsehbilder zeigten nach Angaben von al-Dschasira jubelnde und feiernde Iraker nach der angeblichen Gefangennahme des Piloten. US-Militärs hatten jedoch den Abschuss dementiert. Es gebe keinen Hinweis, dass Piloten per Fallschirm über Bagdad abspringen mussten.
Iraks Präsident Saddam Hussein hatte am Freitag 50 Millionen Dinar (17.240 US-Dollar) für einen gefangen genommenen alliierten Soldaten ausgelobt.
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