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28.03.2003
 

US-Vorwürfe

Syrien liefert angeblich Militärgerät an den Irak

US-Verteidigungsminister Rumsfeld hat Syrien vorgeworfen, dem Irak militärische Ausrüstung wie Nachtsichtgeräte zu liefern. Für ihn ein feindlicher Akt, der nicht ohne Folgen bleiben soll.

Washington/Damaskus - Die Lieferungen stellten eine Bedrohung für die im Irak kämpfenden amerikanischen und britischen Soldaten dar, sagte Donald Rumsfeld. Er fügte hinzu: "Wir betrachten dies als einen feindlichen Akt und werden die syrische Regierung zur Rechenschaft ziehen."

Sowohl Syrien als auch der Irak wiesen die Rumsfelds Vorwürfe zurück. In einer Stellungnahme des syrischen Außenministerium hieß es, mit diesen Anschuldigen wollten die USA ihre Verbrechen gegen Zivilisten im Irak zudecken. Der irakische Informationsminister Mohammed Said al- Sahaf sagte, die Vorwürfe Rumsfelds seien grundlos. Der US-Verteidigungsminister verbreite nur Lügen.

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