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03.04.2003
 

Irak-Krieg

US-Soldaten sollen Reporter misshandelt haben

Zwei portugiesische Journalisten sind nach eigenen Angaben von amerikanischen Soldaten im Irak misshandelt worden. Nach viertägiger Gefangenschaft wurden sie nach Kuweit abgeschoben.

Kairo - "Wir mussten uns hinlegen, dann traten sie auf unsere Hände und Rücken", zitierte die saudische Zeitung "Arab News" Luis Castro, der nach eigenen Angaben einen Presseausweis des alliierten Zentralkommandos besaß, aber nicht als "die Truppen begleitender Journalist" akkreditiert war. Nur diese so genannten "embedded journalists" dürfen die Truppen im Irak begleiten.

Die Reporter berichteten, die Soldaten hätten sie getreten und in ihr Auto eingesperrt. Einer der Soldaten habe sich später bei ihm entschuldigt.

Luis Castro und Victor Silva waren für das portugiesische Fernsehen im Irak. Sie seien von den Soldaten auf der Strecke zwischen Basra und Nadschaf vier Tage lang festgehalten worden, berichtete "Arab News".

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