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Luftangriffe In Belgrad gehen die Lichter aus

Belgrad/Washington - Die Nato hat auch in der Nacht zum Freitag Umspannstationen in Belgrad sowie in der nördlichen Provinz Vojvodina bombardiert. Dadurch brach in weiten Teilen des Landes die Stromversorgung zusammen. Das berichtete die amtliche jugoslawische Nachrichtenagentur Tanjug.

Auch im Kosovo flogen die Nato-Bomber Angriffe. Mehr als 120 Raketen wurden auf verschiedene Ziele abgefeuert, meldete Tanjug. Zwei Frauen sollen dabei im südserbischen Leskovac gestorben sein.

Die Rebellen der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) sind durch die Attacken der Nato auf die jugoslawischen Streitkräfte wieder erstarkt. Das teilte Konteradmiral Thomas Wilson, Chef der Aufklärung im US- Generalstab in Washington mit. Die Zahl der UCK-Kämpfer sei dank neuer Rekruten von rund 7000 im März auf fast 17.000 gestiegen. Die Rebellen hätten bei einer Reihe erfolgreicher Aktionen Waffen erbeutet und sogar mehrere Orte vorübergehend erobert, sagte Wilson.

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