Washington - Fände die Wahl zum jetzigen Zeitpunkt statt, erhielte Bush 48 Prozent. Ein demokratischer Konkurrent - obwohl dieser noch nicht feststeht - käme auf 47 Prozent der Stimmen. Fünf Prozent der Befragten seien unentschieden, berichtete die "Washington Post". Das Blatt beruft sich dabei auf eine Befragung von rund tausend US-Bürgern, die im Auftrag des Fernsehsenders ABC und der "Washington Post" durchgeführt wurde.
Die Zustimmung zu Bushs Politik sei auf 56 Prozent gesunken. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 hatte sie 90 Prozent betragen.
Trotz des Stimmenzuwachses kämpfen jedoch auch die Demokraten mit Problemen: Die meisten der Befragten konnten nicht mehr als einen oder zwei Kandidaten der Partei nennen, die sich auf das Amt im Weißen Haus bewerben.
42 Prozent der Befragten hätten Bushs Arbeit als negativ bewertet, und zwar besonders seine Irak- und Wirtschaftspolitik. Die Befragten hätten sich besorgt über weitere Arbeitsverluste in den USA geäußert.
Die Umfrage sei vor Veröffentlichung der jüngsten Konjunkturdaten gemacht worden, nach denen die US-Wirtschaft im dritten Quartal stärker als erwartet gewachsen ist.
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