Washington - Über die Ursache des Absturzes nahe des US-Militärstützpunktes Bagram nördlich von Kabul am Sonntag herrscht noch Unklarheit. Die Untersuchung halte noch an, hieß es in der US-Kommandozentrale in Washington. In Bagram sind rund 11.500 Soldaten der US-geführten Koalition stationiert.
Am Sonntag waren außerdem zwei Soldaten der Koalition in der Nähe der pakistanischen Grenze verwundet worden.
Der während des Afghanistan-Kriegs abgetauchte Taliban-Chef Mullah Mohammed Omar hat sich einer Agenturmeldung zufolge erneut aus dem Untergrund gemeldet. Er soll die Afghanen zum Kampf gegen die ausländischen Besatzungstruppen aufgerufen haben. Die von den USA und ihren Verbündeten abgegebenen Versprechungen für Demokratie und Sicherheit in Afghanistan hätten sich nicht erfüllt, sagte Omar der am Sonntag veröffentlichten Erklärung zufolge. Die Afghanen sollten sich deshalb gegen die von den USA geführten ausländischen Truppen auf afghanischem Boden erheben. Erst vor wenigen Tagen war ein Omar zugeschriebenes Tonband aufgetaucht.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Politik | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Ausland | RSS |
| alles zum Thema Afghanistan-Krieg | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH