Hamburg - Da das Nato-Mitglied über keine eigene Armee verfügt, schickt Island speziell geschulte Zivilisten der "Isländischen Krisenreaktionsgruppe" an den Hindukusch. Die Skandinavier führen eine Gruppe von 270 Soldaten und Zivilisten aus 15 Ländern an. Das Management des Flughafens sowie den Feuerwehr- und Rettungsdienst werden weitgehend zivile, aber uniformierte Fachleute in die Hand nehmen.
Eine solche "militarisierte Einheit", rühmt der isländische Außenminister Halldór Ásgrímsson, bringe "Fähigkeiten mit, die beim Militär nicht leicht zu Finden" seien. Außerdem sei der Einsatz von Zivilisten billiger als der von Soldaten. Dank des isländischen Einsatzes kann die Bundeswehr 300 Mann abziehen. Die Bundesregierung hatte sich monatelang verzweifelt bemüht, Nachfolger für den seit einem Jahr betriebenen Flughafen zu finden.
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