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Terror Dutzende "Schläfer" warten in den USA

Zahlreiche Extremisten halten sich als "Schläfer" in den Vereinigten Staaten auf. Sie leben unauffällig in islamischen Gemeinden und warten dort auf ihre Befehle, berichtet die konservative "Washington Times". Auch Italien wird als weiteres Sprungbrett für Terroraktionen genannt.

Washington - Die Islamisten seien in Terroristenlagern in Pakistan und Kaschmir ausgebildet worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf amerikanische und andere Geheimdienstquellen. Die Ausbildungen würden aus verschiedenen Quellen, unter anderem von Osama Bin Ladens al-Qaida und aus Saudi-Arabien, finanziert.

Die Extremisten seien in islamische Gemeinden in den USA integriert und warteten dort auf einen Terroreinsatz. Insgesamt würden Hunderte von Terroristen auf die Einschleusung über Europa in die USA und ihren dortigen Einsatz vorbereitet. Dieses Netzwerk stelle eine "ernste Bedrohung der USA" dar, wird ein führender nicht- amerikanischer Geheimdienstexperte zitiert.

Aus italienischen Geheimdienstberichten geht unterdessen hervor, dass Italien als Basis islamischer Terroristen und Selbstmordattentäter in Nahost dient. Extremistische Gruppen aus Nordafrika mit Verbindungen zum al-Qaida nutzten Italien als Ausgangspunkt für Operationen, heißt es in den Berichten an das Parlament in Rom.

Die Terrorzellen gebe es vor allem in Mailand und anderen Städten Norditaliens, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Ausdrücklich heißt es, Italien diene nicht nur als logistischer Stützpunkt, sondern als Sprungbrett für Terroraktionen etwa im Irak.

In der Vergangenheit hatte die Polizei mehrere Terrorverdächtigte aus Nordafrika in Mailand festgenommen. Sie erhielten aber meist eher geringere Haftstrafen. Kürzlich hieß es ebenfalls unter Berufung auf Geheimdienstquellen, Italien befürchte Giftgasanschläge in U-Bahnen oder Aktionen gegen den Vatikan. Die italienische Regierung hatte den Krieg der USA gegen den Irak politisch unterstützt.

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