Kairo - Die arabische Zeitung "Al-Sharq al-Awsat" berichtet heute unter Berufung auf eine amerikanische Rechtsberaterin, die Saddam in der Gefangenschaft befragt hatte, Saddam habe auf eigenen Wunsch Papier und Stifte erhalten. Ein Radio, Zeitschriften oder ein Fernsehgerät habe er in seiner Zelle aber nicht. Auch seien keine Kontakte zu anderen Gefangenen erlaubt. "Er denkt immer noch, dass er der Präsident des Irak ist", sagte die Beraterin der Zeitung.
Die Informantin dementierte Berichte, wonach Saddam Hussein angeblich auf einen US-Militärstützpunkt in Katar gebracht wurde. Der Ex-Präsident halte sich als Kriegsgefangener in einem Gefängnis im Irak auf, sagte sie. US-Soldaten hatten ihn im Dezember in einem Erdloch in einem kleinen Dorf bei Tikrit aufgespürt.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Politik | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Ausland | RSS |
| alles zum Thema Irak | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH