Düsseldorf - Auf Kosten der Freiheit werde der Staatsinterventionismus auf internationaler Ebene immer stärker, sagte Klaus dem "Handelsblatt".
Der "EU-Skeptiker" sprach sich erneut gegen eine schnelle Euro-Einführung in Tschechien aus. "Die Wirtschaft der Beitrittsländer braucht eine reale Konvergenz, nicht nur die nominale. Eine zu frühe Euro-Einführung würde uns genauso schaden, wie die D-Mark Ostdeutschland geschadet hat", wird Klaus zitiert. Genau darum dürfe man den Beitritt zur Euro-Zone nicht überstürzen, sagte der Präsident.
Im Gegensatz zu Klaus will die sozialliberale Regierung in Prag den Euro spätestens 2010 einführen.
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