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26.04.2004
 

EU

Tschechiens Präsident greift Brüssel scharf an

Kurz vor dem EU-Beitritt seines Landes hat der tschechische Staatspräsident Vaclav Klaus harsche Kritik an der Europäischen Union geübt. "Die EU besteht nicht aus Freiheit und Offenheit, sondern aus Bürokratisierung, Dirigismus, Regulierung und Harmonisierung", sagte der 62-Jährige.

Präsident Klaus: Scharfe Kritik an Brüssel
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AP

Präsident Klaus: Scharfe Kritik an Brüssel

Düsseldorf - Auf Kosten der Freiheit werde der Staatsinterventionismus auf internationaler Ebene immer stärker, sagte Klaus dem "Handelsblatt".

Der "EU-Skeptiker" sprach sich erneut gegen eine schnelle Euro-Einführung in Tschechien aus. "Die Wirtschaft der Beitrittsländer braucht eine reale Konvergenz, nicht nur die nominale. Eine zu frühe Euro-Einführung würde uns genauso schaden, wie die D-Mark Ostdeutschland geschadet hat", wird Klaus zitiert. Genau darum dürfe man den Beitritt zur Euro-Zone nicht überstürzen, sagte der Präsident.

Im Gegensatz zu Klaus will die sozialliberale Regierung in Prag den Euro spätestens 2010 einführen.

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