Sonntag, 22. November 2009

Politik



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07.06.2004
 

Ehre für US-Präsidenten

Staatsakt für Ronald Reagan

In den USA beginnen heute fünftägige Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Ex-Präsidenten Ronald Reagan. Höhepunkt soll ein Staatsakt am Freitag in der Nationalen Kathedrale von Washington sein. Dazu werden derzeitige und ehemalige politische Führungspersönlichkeiten erwartet.

Ronald Reagan: Fünftägige Staatstrauer für den Ex-Präsidenten
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AP

Ronald Reagan: Fünftägige Staatstrauer für den Ex-Präsidenten

Washington - Bereits heute soll der Verstorbene in der Reagan-Präsidentenbibliothek in Simi Valley aufgebahrt und der Öffentlichkeit bis morgen Abend Gelegenheit zum Abschiednehmen gegeben werden. Am Mittwoch wird der Sarg mit den sterblichen Überresten nach Washington geflogen und im Kapitol - dem Kongressgebäude - aufgebahrt.

Am Freitag soll für Reagan in Washington ein Staatsakt abgehalten werden - erstmals seit dem Tod von Lyndon Johnson 1973. Zu der Zeremonie werden Staatschefs aus aller Welt erwartet. In einer feierlichen Prozession soll sein Sarg durch das Herz der Bundeshauptstadt zur Kathedrale gebracht werden. Nach dem Staatsakt soll der Verstorbene nach Simi Valley zurückkehren und auf dem Gelände der Bibliothek seine letzte Ruhestätte finden. Er soll im engen Kreis von Angehörigen und Freunden beigesetzt werden.

Reagan war am Samstag im Alter von 93 Jahren an einer Lungenentzündung als Folge seiner langjährigen Alzheimer-Erkrankung gestorben. Inzwischen treffen bei der Familie Beileidsbekundungen aus aller Welt ein. Witwe Nancy Reagan ist gerührt über die Anteilnahme. In die tiefe Trauer der Familie mische sich Erleichterung darüber, dass Reagans Leiden vorbei sei.

Ronald Reagan in Berlin: "Tear down this wall!"
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AP

Ronald Reagan in Berlin: "Tear down this wall!"

Nach Reagans Tod wurden in den USA die Fahnen an öffentlichen Gebäuden auf halbmast gesetzt. Nahe dem Bestattungsunternehmen bei Los Angeles, zu dem der Leichnam gebracht wurde, fanden sich Trauernde zum stillen Gedenken an den Toten ein. "Durch ihn hat man sich sicher gefühlt, egal, ob man ihn gewählt hatte oder nicht", sagte ein Trauernder. "Ich persönlich will ihn nicht gehen lassen", sagte ein anderer, während Menschen Blumen niederlegten und Fahnen in den Boden steckten.

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