Washington - "Gehen wir mal davon aus, dass wir versuchen, Wahlen abzuhalten, und wir bekommen das in drei Vierteln oder vier Fünfteln des Landes hin. Aber an einigen Orten klappt es nicht, weil die Gewalt zu groß ist", sagte Rumsfeld am Donnerstag in Washington vor einem Ausschuss des US-Senats. "Nun, dann wird es so sein. Nichts im Leben ist perfekt und so wird das eine Wahl sein, die nicht perfekt ist. Ist das besser, als gar keine Wahlen zu haben? Aber sicher", fügte er hinzu.
Kurz zuvor hatten US-Präsident Bush und der irakische Ministerpräsident Allawi bei einer gemeinsamen Pressekonferenz vor dem Weißen Haus noch bekräftigt, dass die Wahlen wie geplant im Januar stattfinden würden und sie sich auch von der zunehmenden Gewalt nicht von ihrem Kurs abbringen ließen.
Kritiker warnen allerdings seit längerem davor, dass Rebellenhochburgen wie Falludscha bei Bagdad außerhalb der Kontrolle der US-geführten Truppen oder irakischer Sicherheitskräfte seien und damit zu einem Zufluchtsort für die Gegner der Neuordnung des Landes würden.
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