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03.01.2005
 

Regierungsplan

Deutsche Fluthilfe soll auf 500 Millionen Euro erhöht werden

Die Bundesregierung plant nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" eine massive Ausweitung der Fluthilfe für Südasien auf bis zu eine halben Milliarde Euro. Damit wäre Deutschland das größte Geberland vor Japan und den USA.

Berlin - Die Bundesregierung plant, die bisher zugesagte Soforthilfe von 20 Millionen Euro drastisch auszuweiten. Bis zu 500 Millionen Euro sollen für den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden, berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Dies solle in der Sondersitzung des Kabinetts am Mittwoch beschlossen werden. Ein Regierungssprecher bestätigte den Bericht nicht, sondern verwies auf die Kabinettssitzung.

Mit 500 Millionen Euro (umgerechnet 673 Millionen US-Dollar) stünde Deutschland vor Japan, das bisher 500 Millionen Dollar zugesagt hat, und den USA, die 350 Millionen Dollar versprochen haben. Kanada kündigte an, die Hilfe auf rund 50 Millionen Euro zu erhöhen.

Unter den 150.000 Toten sind bisher 60 Deutsche identifiziert. Weit über 1000 Bundesbürger werden noch vermisst. Für den Großteil von ihnen gibt es nach Einschätzung der Bundesregierung kaum noch Hoffnung.

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