Beirut - Die beiden Tiere hätten das Land "infiltriert" und würden als Spione verdächtigt, teilten die Sicherheitskräfte am mit. Sie seien am Donnerstag durch ein Loch im Stacheldrahtzaun zwischen der Ortschaft Kfar Kila und der israelischen Stadt Metulla in den Libanon eingedrungen.
Die Hunde trugen Halsbänder mit hebräischen Schriftzeichen. Die Sicherheitskräfte überprüften nach offiziellen Angaben, ob die Tiere mit Sprengsätzen oder Sendern ausgestattet waren und womöglich als Spione eingesetzt wurden. Derzeit werden sie auf einer Polizeistation festgehalten - über ihr weiteres Schicksal ist noch nicht entschieden.
Israel und der Libanon befinden sich formell noch im Kriegszustand. Allerdings zog Israel seine Truppen vor fünf Jahren nach 18-jähriger Besatzungszeit aus dem Süden des Libanon ab. Die libanesische Hisbollah-Miliz kämpft weiter gegen die israelische Kontrolle in den so genannten Schebaa-Farmen in der Grenzregion.
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