Bagdad - Seit Beginn der so genannten Operation Matador in der Nacht zum Sonntag wurden etwa 100 Aufständische getötet, teilte ein amerikanischer Militärsprecher mit. Auch drei US-Soldaten seien bislang ums Leben gekommen.
Es handele sich um einen verbissen kämpfenden Feind, der sowohl über Waffen als auch über militärische Fähigkeiten verfüge, sagte General James Conway vom US-Generalstab am Dienstag in Washington.
Gefechte wurden heute aus den Städten Obeidi, Rommana und Karabila etwa 300 Kilometer westlich von Bagdad gemeldet. Dutzende Einwohner ergriffen die Flucht. Bei Kaim an der syrischen Grenze errichteten die Soldaten von Süden her eine Ponton-Brücke über den Euphrat, um die Aufständischen um Abu Mussab al-Sarkawi am nördlichen Flussufer anzugreifen.
Der Gouverneur der Provinz Anbar, in der das Kampfgebiet liegt, wurde von Aufständischen entführt. Er wurde auf dem Weg von Kaim ins weiter östlich gelegene Ramadi von Bewaffneten verschleppt. Die Entführer riefen später bei seiner Familie an und erklärten, sie würden ihn erst freilassen, wenn die US-Truppen aus der Region abgezogen seien, wie ein Bruder der Geisel mitteilte.
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