Der US-Präsident kann am ersten Gipfeltag erst einmal feiern: Er wird am Mittwoch 59 Jahre alt. Während George W. Bush bei den vergangenen G-8-Treffen vor allem beim Thema Irak auf Widerspruch stieß, droht ihm auf seinem fünften Gipfel Ärger bei der Debatte über den Klimaschutz. Die USA haben das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet und sind die einzigen in der Runde, die einen menschenverursachten Klimaeffekt bestreiten.
Bei den Agrarsubventionen sprach sich Bush jüngst für einen Abbau aus. Sollte die EU auf das Beihilfesystem für die Landwirte verzichten, würden auch die USA ihre Subventionen zurückfahren.
Anfang Juni waren die USA bereit, den 18 ärmsten Ländern der Welt die Schulden in Höhe von 40 Milliarden Dollar zu erlassen.
Vor dem Gipfel in Schottland hat Bush eine Verdoppelung der US-Entwicklungshilfe in Aussicht gestellt. Dies wären 4,3 Milliarden Dollar zusätzlich pro Jahr. Die USA verfolgen eine Politik, dieses Geld an befreundete Staaten zu geben.
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