Der kanadische Regierungschef Paul Martin ist mit seiner zweiten Gipfelteilnahme der neueste in der Runde. Der 66-Jährige muss sich zu Hause allerdings mit einer Korruptionsaffäre herumärgern, auf internationalem Parkett könnte er Punkte machen. Die Regierung will die Entwicklungshilfe bis 2008 verdoppeln. Allerdings hält sie auch nicht viel von einer Liberalisierung der Agrarmärkte. Mit seinen staatlichen Handelsgesellschaften verdirbt Kanada die internationalen Weizenpreise.
Beim Klimaschutz will Kanada in den nächsten sieben Jahren 10 Milliarden Dollar investieren, um den Auflagen des Kyoto-Protokolls gerechter zu werden.
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