Der russische Präsident hat zum sechsten und letzten Mal Gelegenheit, den Gipfelablauf zu studieren, ehe er im kommenden Jahr selbst Gastgeber für die G-8 ist. Der 53-Jährige muss nach dem Jukos-Urteil womöglich mit kritischen Fragen rechnen, andererseits stärkt der hohe Ölpreis die russische Wirtschaft und damit das Selbstbewusstsein des Präsidenten. Putin möchte möglichst noch im kommenden Jahr in die Welthandelsorganisation WTO aufgenommen werden.
Nachdem jahrelang Druck auf die Regierung Putin ausgeübt worden war, ratifizierte Russland vergangenen Herbst das Kyoto-Protokoll, dass eine Reduzierung schädlicher Emissionen vorsieht.
Putin gab im Vorfeld des Gipfels zu erkennen, dass er beim Schuldenerlass die Linie Blairs unterstützen werde. Mit einer Zusage Putins für eine höhere Entwicklungshilfe wird jedoch nicht gerechnet.
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